CAF Afrika Cup

Vorschau: Gruppe B

Klarer Favorit in der Gruppe B ist die Elfenbeinküste um Stürmerstar Didier Drogba. Dahinter wird es einen Dreikampf zwischen Angola, Burkina Faso und dem Sudan geben, die alle Chancen auf ein Weiterkommen haben.

Für Didier Drogba ist es die letzte Gelegenheit einen Titel mit der Nationalmannschaft zu gewinnen. Oft ist die Elfenbeinküste als Topfavorit ins Turnier gestartet, zum Sieg hat es nicht gereicht. Nach der Finalniederlage 2006 gegen Ägypten, folgte 2008 das Aus im Halbfinale und 2010 war bereits im Viertelfinale Schluss. Der letzte Erfolg der Elefanten liegt nun schon 20 Jahre zurück. Auch in diesem Jahr startet das Team von Francois Zahoui als Mitfavorit. Stars aus der englischen Premierleague wie Didier Drogba, Salomon Kalou, Gervinho sowie Kolo und Yaya Touré sind nur ein Teil des stark besetzten Kaders der Elfenbeinküste. Es bleibt abzuwarten, ob die Einzelspieler zusammen als Team auftreten und ihrem Kapitän endlich den Titel schenken.

Die anderen drei Mannschaften in der Gruppe B werden sich voraussichtlich ein enges Rennen um den zweiten Platz liefern. Burkina Faso tritt u.a. mit den ehemaligen Bundesligaprofis Bancé und Pitroipa an. Für das Team von Paulo Duarte wird sicher die Auftaktpartie gegen Angola vorentscheidend sein. Der Gegner Angola hingegen ist zuversichtlich, dass man den Erfolg von 2010 wiederholen kann, als man im eigenen Land bis ins Viertelfinale vorstoßen konnte. Ob Trainer Lito Vidigal bei diesem Vorhaben auf den Bundesligaprofi Nando Rafael zurück greifen kann, ist noch offen. Der ehemalige deutsche U-21 Nationalspieler wurde zwar in den Kader berufen, es liegt aber noch keine offizielle Spielerlaubnis der FIFA vor.

Hingegen ist die wahre Stärke des Sudan kaum abzuschätzen. Das Team von Mohamed Abdallah Mazda spielte eine glänzende Qualifikation und zog knapp hinter Ghana als einer der besten Gruppenzweiten in die Finalrunde ein. Die Mannschaft setzt sich zum großen Teil aus Spielern der beiden sudanesischen Topklubs Al Hilal und Al Merreikh zusammen. Die letzten Testspielergebnisse im Vorfeld des Turniers waren allerdings ernüchternd (0-3 gegen Tunesien, 0-1 gegen Senegal und 0-0 gegen Gabun).

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