CAF Afrika Cup

Vorschau: Gruppe D

Auch die Gruppe D verspricht viel Spannung. Topfavorit ist natürlich Ghana, die in diesem Jahr endlich den Titel holen wollen. Vor 30 Jahren konnten die Black Stars zuletzt den Cup mit nach Hause nehmen.

Bei diesem Ziel muss Trainer Goran Stevanovic allerdings auf ein paar Stammkräfte verzichten. Neben Michael Essien fehlt auch Kevin-Prince Boateng, der mit nur 24 Jahren seinen Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt gegeben hat. Profitiert hat St. Paulis Charles Takyi, der in den Kader berufen wurde. Mit Spannung wird auch Asamoah Gyans Rennen gegen die Zeit beobachtet. Der Einsatz des Stürmerstars, der sich gerade erst von einer Verletzung erholt, ist weiter fraglich. Hoffnungen machten ein Einsatz über 45 Minuten im letzten Testspiel. Auf jeden Fall gehört Ghana zu den Favoriten, nicht nur auf den Gruppensieg, sondern auch auf den Titel.

Um die zweite Fahrkarte ins Viertelfinale bewerben sich Mali, Guinea und Botswana. Mali Trainer Alain Giresse setzt auf international erfahrene Spieler wie Seydou Keita, allerdings wurde auf viele andere Spieler verzichtet, wie z.B. Mahamadou Diarra. Auch Frederic Kanoute und Mohamed Lamine Sissoko stehen nicht zur Verfügung. In der Heimat wird den Adlern nicht viel zugetraut.

Anders ist die Stimmung in Guinea. In der Qualifikation setzte sich das Team von Michel Dussuyer gegen Nigeria durch. Wenn Guinea die Leistung aus der Qualifikation ins Turnier retten kann, dann ist das Viertelfinale durchaus möglich. Etwas weniger wahrscheinlich ist es hingegen für Botswana. Zwar konnten die Zebras in der Qualifikation den Gruppensieg vor Tunesien feiern, doch ob die Mannschaft, die sich fast ausschließlich aus Spielern aus Südafrika und heimischen Klubs zusammensetzt in diesem Feld eine Chance darf bezweifelt werden.
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