FIFA WM 2014

WM-Quali: Vorschau Gruppen A – E

Die afrikanische Qualifikation zur Fußball WM 2014 in Brasilien startet mit einem Doppelspieltag in die Gruppenphase. Wir geben einen Überblick über die Gruppen A bis E.

In der Gruppenphase spielen 40 Teams, verteilt auf 10 Gruppen mit jeweils 4 Mannschaften, die 10 Gruppensieger aus, die anschließend im Play-off (Hin- und Rückspiel) die 5 Teilnehmer Afrikas an der WM 2014 ermitteln.

Gruppe A:
In der Gruppe A spielen Südafrika, Botswana, die Zentralafrikanische Republik und Äthiopien aufeinander. In dieser ausgeglichenen Gruppe ist Bafana Bafana dennoch leicht favorisiert. Botswana hat allerdings beim Afrika Cup 2012 auf sich aufmerksam gemacht und sollte nicht unterschätzt werden. Das gilt auch für die Zentralafrikanische Republik, die in letzten Spielen zu Achtungserfolgen kam und einen riesigen Sprung in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 123 geschafft hat. Außenseiter ist sicher Äthiopien, die im ersten Spiel in Südafrika antreten müssen und eine Woche später Heimrecht gegen die Zentralafrikanische Republik haben. Entsprechend kommt es am 2. Spieltag zum Duell zwischen Botswana und Südafrika. Dort gibt es ein Wiedersehen vieler Spieler aus der südafrikanischen Premierleague, in der ein Großteil der Nationalspieler Botswanas aktiv sind.

Gruppe B:
Tunesien gilt als klarer Favorit der Gruppe B. Auch wenn die Gruppengegner aus Äquatorialguinea, Kap Verde und Sierra Leone nicht zu unterschätzen sind. Immerhin rangieren die Teams im Afrika-Ranking dicht hinter Tunesien (8.). Sierra Leone (11.), Kap Verde (16.) und auch Äquatorialguinea (24.) haben in der letzten Qualifikation bzw. beim letzten Afrika Cup eine gute Rolle gespielt. Tunesien startet gegen Äquatorialguinea und reist eine Woche später zu den Kapverdischen Inseln.

Gruppe C:
In der Gruppe C kämpfen die Elfenbeinküste und Marokko um den Gruppensieg. Nach der Enttäuschung beim Afrika Cup droht Marokko nun ein erneutes Scheitern in der WM-Qualifikation. 1998 konnten sich die Löwen vom Altas zuletzt für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Ganz anders sieht es für die Elfenbeinküste aus, die zuletzt zweimal bei der WM dabei waren. Am ersten Spieltag haben es beide Favoriten mit den beiden Außenseitern in der Gruppe C zu tun. Die Elfenbeinküste trifft auf Tansania und Marokko tritt in Gambia an. Bevor es am 2. Spieltag zum Topspiel zwischen Marokko und den Ivorern kommt, dürfen sich beide Team keinen Ausrutscher leisten, um nicht von Anfang an unter Druck zu stehen.

Gruppe D:
Ähnlich spannend wie in Gruppe C wird es auch in der Gruppe D. Dort trifft Ghana auf den Afrikameister Sambia, die sich im Halbfinale gegen die Black Stars mit 1-0 durchsetzen konnten. Ghana als Afrikas Nummer 2 hinter der Elfenbeinküste ist dennoch leicht favorisiert gegen Sambia, die sich auf Platz 5 vorgekämpft haben. Am zweiten Spieltag kommt es zur Neuauflage des Halbfinales, zuvor spielt Sambia allerdings im Sudan und Ghana trifft auf den Außenseiter Lesotho.

Gruppe E:
Auch in Gruppe E spielen drei Teilnehmer des letzten Afrika Cups um den Gruppensieg. Gabun und Burkina Faso sind favorisiert, allerdings hat Niger bereits unter Beweis gestellt, dass sie die Außenseiterrolle gut ausspielen können, zuletzt als sie sich gegen Ägypten, Südafrika und Sierra Leone für den Afrika Cup qualifizieren konnten. Der Kongo komplettiert die Gruppe E.

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Übersicht über alle Gruppen:


Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D Gruppe E
Südafrika Tunesien Elfenbeinküste Ghana Gabun
Botswana Äquatorialguinea Marokko Sambia Burkina Faso
Zentralafrika Sierra Leone Tansania Sudan Kongo
Äthiopien Kap Verde Gambia Lesotho Niger

Gruppe F Gruppe G Gruppe H Gruppe I Gruppe J
Nigeria Ägypten Algerien Kamerun Senegal
Kenia Guinea Mali Libyen Angola
Malawi Simbabwe Benin Togo Uganda
Namibia Mosambik Ruanda DR Kongo Liberia

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