FIFA WM 2014

WM-Quali: Vorschau Gruppen F – J

Im zweiten Teil geben wir einen Überblick über die Gruppen F bis J in der afrikanischen Qualifikation zur Fußball WM 2014 in Brasilien, die an diesem Wochenende in die Gruppenphase startet.

In der Gruppenphase spielen 40 Teams, verteilt auf 10 Gruppen mit jeweils 4 Mannschaften, die 10 Gruppensieger aus, die anschließend im Play-off (Hin- und Rückspiel) die 5 Teilnehmer Afrikas an der WM 2014 ermitteln.

Gruppe F:
In der Gruppe F ist Nigeria der Topfavorit. Die Super Eagles bekommen es in der Qualifikation mit Kenia, Malawi und Namibia zu tun. Keine dieser 4 Mannschaften konnte sich für den letzten Afrika Cup qualifizieren. Trotzdessen ist ein Durchmarsch Nigerias zu erwarten, da sie im Vergleich zu den Gegner über die individuelle Klasse und internationale Erfahrung verfügen. Allerdings hat Nigeria in der aktuellen Afrika Cup Qualifikation u.a. nicht gegen Ruanda gewinnen können.

Gruppe G:
Die Gruppe G ist recht ausgeglichen. Der Rekord-Afrikameister Ägypten hofft sich erstmals seit 1990 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifizieren können. Allerdings befinden sich die Pharaonen um Trainer Bob Bradley im Umbruch. Zudem ist die ägyptische Liga seit den Ausschreitungen im Januar ausgesetzt. Entsprechend werden auch wieder U-23-Spieler zum Einsatz kommen, die im August an den Olympischen Spielen teilnehmen. Auf eine Schwäche Ägyptens spekuliert Guinea, die mit guten Spielen beim letzten Afrika Cup und vor allem in der Qualifikation auf sich aufmerksam gemacht haben. Bereits am 2. Spieltag kommt es zum Duell zwischen Guinea und Ägypten. Simbabwe und Mosambik komplettieren die Gruppe.

Gruppe H:
Auch in der Gruppe H deutet alles auf einen Zweikampf zwischen Mali und Algerien hin. Mali schaffte beim Afrika Cup 2012 den Sprung bis ins Halbfinale und scheiterte dort an der Elfenbeinküste. Auch hier kommt es am zweiten Spieltag zum Duell zwischen den beiden Topteams. Die beiden anderen Teams aus Benin und Ruanda dürften keine Chance auf den Gruppensieg haben.

Gruppe I:
Mit Spannung werden die Spiele in Gruppe I erwartet. Die (ehemals) unzähmbaren Löwen aus Kamerun treffen auf Libyen, Togo und die Demokratische Rep. Kongo. Libyen konnte beim Afrika Cup einen Achtungserfolg feiern und besiegte Senegal mit 2-1, zuvor holte man gegen den späteren Sieger Sambia ein 2-2 Unentschieden. Vorläufig muss Libyen seine Heimspiele allerdings in Tunesien austragen. Ob das ein entscheidender Nachteil ist, wird sich zeigen. Togo konnte zuletzt nicht mehr an die Leistungen der letzten Jahre anknüpfen und auch die DR Kongo ist schwer einzuschätzen, da das Team zuletzt nicht sehr konstant spielt. Ebenso schwer ist die Stärke Kameruns einzuschätzen, die hauptsächlich noch von der Vergangenheit leben. Aber die Streitigkeiten im Verband wirken sich massiv auf die Leistungen der Spieler aus.

Gruppe J:
Richtig spannend wird es der Gruppe J. Senegal war die große Enttäuschung beim Afrika Cup 2012. Als einer der Topfavoriten gestartet sind sie als erstes Team ausgeschieden. Die Konkurrenz in der Gruppe ist mit Angola und Uganda groß. Insbesondere Angola dürfte nach den letzten guten Auftritten Senegal den Gruppensieg streitig machen. Liberia komplettiert die Gruppe J.

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Übersicht über alle Gruppen:


Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D Gruppe E
Südafrika Tunesien Elfenbeinküste Ghana Gabun
Botswana Äquatorialguinea Marokko Sambia Burkina Faso
Zentralafrika Sierra Leone Tansania Sudan Kongo
Äthiopien Kap Verde Gambia Lesotho Niger

Gruppe F Gruppe G Gruppe H Gruppe I Gruppe J
Nigeria Ägypten Algerien Kamerun Senegal
Kenia Guinea Mali Libyen Angola
Malawi Simbabwe Benin Togo Uganda
Namibia Mosambik Ruanda DR Kongo Liberia

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