CAF Afrika Cup

Senegal glaubt an Verschwörung

Der senegalesische Fußballverband FSF in Person von Präsident Augustin Senghor glaubt an eine Verschwörung, die zu den Ausschreitungen im Qualifikationsspiel gegen die Elfenbeinküste geführt haben.

Senghor beschuldigt einzelne Personen oder eine kleine Gruppe Eintrittskarten an Hooligans verteilt zu haben, damit sie dem senegalesischen Fußball Schaden zufügen. Es sei ein Akt von Sabotage verübt worden, fügte Senghor hinzu. Jemand möchte, dass der Verband eine empfindliche Strafe bekommt.

Im Verdacht steht der senegalesische ex-Nationalspieler El Hadji Diouf, der beim Verband 1.000 Tickets für seine Fans bestellt haben soll. Diouf selbst behauptet, dass seine bestellten Tickets vom Verband gesperrt gewesen wären. Diouf hatte den Verband bereits zum Rücktritt nach den Ausschreitungen in Dakar ausgefordert.

Ob nun die Aussagen beider Parteien Schutzbehauptungen sind, um abzulenken oder ob sich nun ein offener Machtkampf im Senegal entfacht, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar, die Spieler und die Fans des Senegals sind die großen Verlierer. Dem Senegal droht neben einer Geldstrafe auch eine Platzsperre bis hin zu Punktabzug oder Ausschluss für die nächste Qualifikation.