FIFA WM 2014

Kamerun : Prämienstreit stört Vorbereitung

„Alle Jahre wieder streiten wir uns mit dem Verband“ heißt es kurz vor der Weltmeisterschaft in Brasilien wieder für die afrikanischen Teilnehmer. Das übliche Theater um die Spielerprämien geht wieder los.

Kamerun Trikot LogoDieses Jahr ist Kamerun das betroffene Team. Die Nationalspieler fordern angeblich 182.000 Euro für die Teilnahme am Turnier in Brasilien. Das verbesserte Angebot von rund 68.000 Euro, hat die Mannschaft abgelehnt. Der Streit ging sogar so weit, dass das Testspiel gegen Deutschland am 1.Juni boykottiert werden sollte. Diese Drohung scheint aber vom Tisch zu sein.

Fraglich ist jedoch, ob eine erfolgreiche Vorbereitung auf die WM, unter diesen Bedingungen überhaupt möglich ist. Die heimischen Fans und Medien sind davon jedenfalls nicht angetan.Es fehle der Wille, sich für das Land zu zerreißen.Schon in der Vergangenheit kam es bei afrikanischen Teams, immer wieder zu solchen Szenarien.

Schon einmal wollten die Kameruner im Jahr 2004, wegen eines Prämienstreits, bei einem geplanten Freundschaftsspiel gegen Deutschland, nicht antreten. Bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, drohten die Spieler Togos bis zur letzten Minute mit einem Spielboykott gegen die Schweiz. Auch die Mannschaft Nigerias kämpfte beim Confed-Cup 2013 wochenlang um größere Summen.

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Autor: Arsenij Zakharov